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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Verkehrssicherheit
der_general Offline



Beiträge: 78

22.03.2006 17:25
Der BVDM und seine Haltung zur Zwangseinführung Antworten
Hallo,

Christian K. vom Vorstand hat im September 2005 über die Haltung des BVDM geschrieben:

"Wir, der BVDM, lehnen eine verpflichtende Einführung ab"

Das ist ein klares Statement, meine ich!

Aber: In Diskussionen mit anderen - durchaus sehr interessierten - Motorradfahrern wird meiner Beobachtung nach bemängelt, dass seitens der Fahrerverbände und organisierten Interessen (z.B. auch dem BVDM) auf deren Websiten kein öffentlich zugängliches Statement zur sich vielleicht abzeichnenden Zwangsverordung des Motorrad-ABS zu finden ist. Euer Pressesprecher hält sogar einen Alleingang der deutschen Regierung, einen Sonderweg, nicht für ausgeschlossen, so sein Statement hier im Forum in einem anderen Zusammenhang.

Wie sieht's bei Euch aus, ist da eine Presseerklärung, ein Statement o.ä. zu erwarten, das auch öffentlich für alle erkennbar eingesehen werden kann?

der_general

Q-nibert Offline



Beiträge: 2

23.03.2006 08:50
#2 RE: Der BVDM und seine Haltung zur Zwangseinführung Antworten

Vergesst die Beiträge von General alias kasten alias ries .....

Er ist in vielen Foren aktiv und versucht deren Mitglieder zu instrumentalisieren bzw. zu manipulieren. Jeglicher Versuch der direkten Kontaktaufnahme ist zum scheitern verurteilt da der Herr das nicht einsieht warum er sich mit einzelnen unterhalten soll. Ebenso antwortet er nicht auf Fragen ... ???

Mein Tipp: Einfach labern lassen und garnicht mehr lesen!

q-nibert

der_general Offline



Beiträge: 78

25.03.2006 15:17
#3 RE: Der BVDM und seine Haltung zur Zwangseinführung Antworten

Nach meinen Kontakten mit Verantwortlichen aus dem Vorstand des BVDM ist es so, dass der Verband

(1) - gegen eine Zwangseinführung durch den Gesetzgeber ist

(2) - für die freie Wahl eintritt, ob jemand eine ABS-Bremsanlage kaufen möchte, oder nicht

Der Punkt (1) war mir so schon bekannt. Der Punkt (2) ist aus meiner Sicht noch wichtiger. Denn die Wahlfreiheit kann nur zusätzlich dadurch garantiert werden, dass die Hersteller sich daran halten, weiterhin ABS als Sonderausstattung anzubieten, und nicht als Serienausstattung. Entsprechend wäre insbesondere auf HONDA, BMW und andere Hersteller einzuwirken.

Unabhängig davon muss auch klar sein, dass wer gegen eine Zwangseinführung ist, und für die freie Wahl eintritt, nicht gegen ABS am Motorrad an sich ist, also nicht zwangsläufig. Ganz im Gegenteil. Ich gehe davon aus, dass niemand - auch ich nicht - bezweifelt, dass ABS eine tolle Idee für viele Motorradfahrer ist. Und wir alle wissen, dass es noch erhebliches Verbesserungspotenzial für ABS an Motorrädern gibt, und da muss man noch nichtmal das prominente Beispiel des BMW Integral ABS III hier anführen. Denn auch andere Hersteller bringen ABS Bremsanlagen in den Verkehr, die einer Prüfung nach GPSG vielleicht nicht stand halten würden (Bosch-Brembo, Kawasaki, Hebelblockade).

Derzeit ist es aber so, dass jeder freiwillig mögliche Risiken mit sogenannten Sicherheitssystemen eingeht. Wer z.B. heute ABS will, und I-ABS III kauft, und dann verunfallt der möchte sich doch nicht mehr wirklich darüber beschweren, oder? Anders verhält es sich, wenn der Staat per Zwangseinführung ABS verordnet, oder wenn gar keine Motorräder ohne ABS seitens der Hersteller angeboten werden. Dann stellen sich durchaus Fragen der zivilrechtlichen Haftung, Fragen der strafrechtlichen Haftung aber auch ganz sicher Fragen nach der Konformitiät mit der Verfassung. Ich habe an anderer Stelle darauf hingewiesen.

Inzwischen habe ich erfahren, dass auch andere, wesentlich kleinere, Interessensvertetungen der Motorradfahrer sich in der Sache deutlich positionieren werden. Das müssen die aus meiner Sicht auch, weil die an PR-Kampagnen ("besser bremsen") teilgenommen haben, auf die sich der Regierung beim Versuch der Zwangseinfühurng beruft! Wenn das mal nicht ein Schuss nach hinten war, denn die Regierung beruft sich auf alle Akteure, die daran beteiligt waren. Strategisch betrachtet war das ein cleverer Schachzug des politischen Lobbyisten, der die Kampagne leitete. Wie jeder weiß, ist ja MOTORRAD auch dabei. Eine Zeitschrift, die nachweislich seit September 2004 die Nachrichten über Bremsprobleme an ABS-Bremsanlagen unterdrückt hatte.

Sollte es zum ABS als Zwang seitens der Regierung kommen, oder als Quasi-Zwang durch die Hersteller, dann soll sich jeder daran erinner können, wie es dazu kam. Es ist wichtig, die Vorgänge nicht als zwangsläufig zu begreifen, sonder als kalkuliert!

der_general

der_general ( Gast )
Beiträge:

03.04.2006 21:34
#4 RE: Der BVDM und seine Haltung zur Zwangseinführung Antworten

Huch........da ham mir die Jungs inner Klapse mal wieder
das Nichtraucherjäckchen abgenommen..........da muss ich
doch gleich wieder mal ein par ABS-Hass-Postings verbreiten.

Ups......hätt ich das besser jetzt nich geschrieben (warum
ham die mir auch die bunten Pillchen weg-genommen)

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