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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Kummerkasten
Lexikon ( Gast )
Beiträge:

21.09.2006 15:07
Motorrad-ABS bei WIKIPEDIA antworten

Lexikon ( Gast )
Beiträge:

06.10.2006 02:52
#2 RE: Motorrad-ABS bei WIKIPEDIA antworten

Inzwischen ist der Artikel erheblich erweitert worden, insbesondere findet man eine Tabelle mit den Bremswegen (Bremswegverlängerungen) mit Restbremskraft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Integral-AB....C3.A4sentation

Lexikon ( Gast )
Beiträge:

15.11.2006 15:10
#3 RE: Motorrad-ABS bei WIKIPEDIA antworten

Der Artikel enthält nun einen Eintrag über den wohl berühmtesten Ausfall eines BMW Motorrades wegen "Restbremse":

http://de.wikipedia.org/wiki/Integral-ABS#TV-Dokumentation

Lexikon ( Gast )
Beiträge:

17.11.2006 17:02
#4 RE: Motorrad-ABS bei WIKIPEDIA antworten

Es gibt auch noch weitere interessante Artikel bei Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Neurose

Unter Neurosen wird eine Gruppe von psychischen Störungen verstanden. Speziell in der Psychoanalyse und der Psychiatrie der Freud'schen Schule und deren Nachfolgern wird angenommen, dass eine Neurose durch einen inneren, unbewussten Konflikt zwischen dem Es und dem Über-Ich entsteht. In diesem Konflikt kann es zu einem Zusammenbruch des Ichs kommen. Die Funktionsfähigkeit des Ichs wird durch die Abwehrmechanismen aufrechterhalten. Dies kann ebenso wie der Konflikt selbst zu der neurotischen Symptombildung führen. Das psychoanalytische Modell zur Neurosenentstehung nach Freud wird Konfliktmodell genannt. Eine Persönlichkeitsstörung (Charakterneurose), welche zumeist Ich-synton ist, wird durch eine frühe Störung in der narzisstischen Entwicklung ausgelöst.

Die Primärtheorie von Arthur Schopenhauer erklärt die Neurose in gänzlich anderer Weise als die klassische Freud'sche Schule. In der Primärtheorie versucht ein Kind psychische Konflikte zwischen natürlichen Bedürfnissen (Es) und diesen natürlichen Bedürfnissen entgegen stehenden Lebensbedingungen (im weitesten Sinne als Über-Ich zu verstehen) dadurch zu lösen, dass es die Bedürfnisse aus dem bewussten Erleben verdrängt. Im Alter von etwa 6 Jahren, was je nach Lebensbedingungen variieren kann, gewinnt das Kind die grundsätzliche Erkenntnis, dass es mit seinen natürlichen Bedürfnissen niemals anerkannt wird. Dies führt zu einem sogenannten "Umkippen". Die Tendenz zur Verdrängung von Bedürfnissen nimmt ab diesem Zeitpunkt überhand und wird im primärtherapeutischen Sinne als neurotisch bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Theorie
2 Neuere Klassifikationssysteme
3 Siehe auch
4 Weblinks



Theorie [Bearbeiten]Die Neurose ist eine allgemeine psychische Verhaltensstörung von längerer Dauer. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie erst im Laufe der Entwicklung entstanden ist. Zur Bestätigung solcher Diagnosen müssen organische Störungen als Ursache des Fehlverhaltens ausgeschlossen werden. Seine ihm charakteristischen Verhaltensstörungen vermag der Neurotiker nicht zu kontrollieren, er ist sich seines Leidens jedoch bewusst und an sich fähig, dessen Ursachen zu ergründen. Gemäß Freuds Theorie führt dieses geistige Streben zu ersten therapeutischen Ergebnissen, vor allem in Anwendung der Traumanalyse. Der Psychotiker ist dazu tendenziell außerstande. Die Übergänge zur Neurose sind jedoch fließend. So stellen zum Beispiel auch die Träume der Gesunden ("normalen" Neurotiker) nach Freud im weitesten Sinne "psychotische" Vorgänge dar, infolge des im Schlaf momentan geschwächten Ich-Vermögens die im Traum erlebte Realität von der den Träumer umgebenden Wirklichkeit zu unterscheiden.

Viele Zwangsstörungen (z. B. "Waschzwang") oder die Phobien (z. B. Soziophobie) werden von Befürwortern des Begriffs zu den Neurosen gezählt. Als differentialdiagnostisches Kriterium zur Abgrenzung von der Psychose gilt unter anderem auch, dass die Neurotiker ihre Zwänge als in ihnen selbst liegend zu erkennen vermögen, während die von einer Psychose Betroffenen im akuten Fall an dem Unvermögen leiden, ihre innere Situation ('Stimmen hören' u.ä.) von der umgebenden Realität zu differenzieren.

Ein Auszug aus der "Neurosenlehre" von Alfred Adler 1913:

Jede Neurose kann als ein Versuch verstanden werden, sich aus einem Gefühl der Minderwertigkeit zu befreien, um ein Gefühl der Überlegenheit zu gewinnen. Der Weg der Neurose führt nicht auf die Linie der sozialen Aktivität, zielt nicht auf die Lösung der gegebenen Lebensfragen, mündet vielmehr in den kleinen Kreis der Familie und erzielt die Isolation. Der Wirklichkeit zum großen Teile abgewandt, führt der Nervöse ein Leben in Einbildung und Fantasie und bedient sich einer Anzahl von Kunstgriffen, die es ihm ermöglichen, realen Forderungen auszuweichen und eine ideale Situation anzustreben, die ihn einer Leistung für die Gemeinschaft und der Verantwortlichkeit entzieht. Diese Enthebungen und die Privilegien der Erkrankung, des Leidens, bietet ihm den Ersatz für das ursprüngliche, riskante Ziel der realen Überlegenheit. So stellt sich die Neurose und die Psyche als ein Versuch dar, sich jedem Zwang der Gemeinschaft durch einen Gegenzwang zu entziehen. Letzterer ist derart zugeschnitten, dass er der Eigenart der Umgebung und ihren Forderungen wirkungsvoll entgegentritt. Der Gegenzwang hat einen revoltierenden Charakter, holt sein Material aus geeigneten affektiven Erlebnissen oder aus Beobachtungen, präokkupiert die Gedanken-die Gefühlssphäre mit solcher Regung, aber auch mit Nichtigkeiten, wenn sie nur geeignet sind, den Blick und die Aufmerksamkeit des Patienten von den Lebensfragen abzulenken. Auch die Logik gelangt unter die Diktatur des Gegenzwangs. Dieser Prozess kann bis zur Aufhebung der Logik, wie in der Psychose, gehen. Alles Wollen und alles Streben des Nervösen steht unter dem Diktat seiner Prestigepolitik, greift immer Vorwände auf, um Lebensfragen ungelöst zu lassen, und wendet sich automatisch gegen die Entfaltung des Gemeinschaftsgefühls.
Es gibt verschiedene Grade dieser Zwänge, so dass nicht alle Patienten einer Behandlung bedürfen. Als subjektiv erleichternd wirkt sich die weite Verbreitung eines bestimmten Typs von Neurose in der jeweils betroffenen Kultur aus, der dadurch zur sozialen Norm wird. Dadurch wird das Gefühl sozialer Ausgrenzung beziehungsweise Minderwertigkeit (s.o.) abgeschwächt. Die Gleichsetzung solcher "Normalität" mit der Bedeutung des Begriffes "Gesundheit" wurde von Freud mit höchster Skepsis betrachtet.


http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangshandlung


Zwangshandlung
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Zwangshandlung ist eine Handlung, die sich im Rahmen einer Zwangsstörung dem Betroffenen unwillkürlich und gegen dessen Willen ständig aufdrängt. Beim Waschzwang beispielsweise verspürt der Betroffene den übermächtigen Drang, sich ständig die Hände oder den ganzen Körper zu waschen, sogar, wenn die Haut durch das Schrubben verletzt wird.

Der Zwangshandlung liegen oftmals Zwangsgedanken zu Grunde, die durch die Handlung abgewehrt werden (z. B. ständiges Waschen aus Furcht vor Bakterien und Schmutz). Der davon Betroffene hat eine Einsicht in seinen Krankheitszustand. Da er von seinen Zwangshandlungen allerdings nicht ablassen kann, erlebt er diesen Zustand als qualvoll.

Milde Zwänge, wie z. B. der Sammelzwang, lassen sich in das normale Leben eingliedern. Im Extremfall ist es für den Betroffenen nicht mehr möglich, zu arbeiten oder aus dem Haus zu gehen. Dies kann bei einem stark ausgeprägten Kontrollzwang, bei dem der Betroffene z. B. ständig die bereits verschlossene Tür kontrolliert, oder bei einem Putzzwang unablässig die Fliesen putzt, der Fall sein. Bei der Kleptomanie, dem Stehlzwang, kann der Betroffene mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Auch die Kaufsucht wird zu den Zwängen gerechnet, sie kann zu Überschuldung und zu Diebstählen von Geld führen.

Der Leidensdruck führt den Betroffenen häufig dazu, sich einem Psychotherapeuten anzuvertrauen.

Zu Zwangshandlungen gehören auch Handlungen im Zusammenhang mit Drogen.

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