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Umfrage: Tagfahrlicht: Eigene Lampen oder Standlicht?
Bisher wurden 5 Stimmen zur Umfrage "Tagfahrlicht: Eigene Lampen oder Standlicht?" abgegeben.
 AntwortenAbgegebene StimmenGrafische Auswertung
1. Eigene Tagfahrlampen sind sinnvoll, um eine Verwechslung des rollenden mit dem ruhenden Verkehr zu verhindern. 0
0%
2. Standlicht kann jetzt schon alles, was Tagfahrlicht können soll. 1
20%
3. Standlicht für Altfahrzeuge; aber Neufahrzeuge sollten spezielle Tagfahrlampen haben. 0
0%
4. Bin generell gegen Tagfahrlicht. 4
80%
5. Keine Meinung zu Tagfahrlicht bei Autos. 0
0%
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5 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.
 Tagfahrlicht
Dingo Offline



Beiträge: 1

03.09.2008 08:26
LED-Tagfahrlampen - ein Werbegag? antworten

Moin,

ich frage mich, ob das Fahren mit speziellen Tagfahrlichtern nicht schon wieder so ein Werbegag ist.

Tagfahrlichter für Autos sollen die Erkennbarkeit erhöhen, ohne von besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern - wie Motorradfahrern - abzulenken. Sie sollen auf der anderen Seite den Kraftstoffverbrauch nicht, wie z.B. beim Abblendlicht, erhöhen.

Soweit, so gut. Positionslichter habe ich an meinem klassischen Volvo 242 auch - seit 1976. Firmiert dort unter \"Standlicht\".

Gebetsmühlenartig wird aber jetzt verbreitet, das Standlicht solle keinesfalls als Tagfahrlicht verwendet werden, das sei ja verboooten. Standlicht als Standlicht wird bei Fahrzeugen nun aber so gut wie nie verwendet; das abgestellte Fahrzeug mit Standbeleuchtung ist, trotz einseitigen Standlicht-Initiativen von Mercedes-Benz und Volkswagen (womöglich können noch andere Marken einseitiges Standlicht schalten), kein alltäglicher Anblick, so daß man eine Verwechslung des rollenden vom ruhenden Verkehr befürchten könnte.

Für Tagfahrlampen wird in\'s Feld geführt, daß sie die Rücklichter und die Instrumentenbeleuchtung nicht schalteten. Einerseits - gerade die Instrumentenbeleuchtung zeigt doch, daß offenbar Standlicht als ein Fahrlicht gedacht und geschaltet ist. In jedem Auto gibt es einen Dimmer für die Instrumentenbeleuchtung, der auch nicht korrodiert, wenn er täglich beim Tagfahren betätigt wird. Andererseits - seit 15 Jahren fahre ich regelmäßig mit Standlicht, weil ich an einem sonnigen Tag in einer Unterführung durch den plötzlichen Wechsel von hell zu dunkel fast ein dunkles Auto gerammt hätte. In solchen Situationen hilft aber nur Positionsbeleuchtung vorne /und/ hinten, ein geplantes Tagfahrlicht mit LEDs nur vorne wäre für mich also keine Alternative.

Alles in allem scheint mir das wieder in einen Schildbürger-Streich auszuarten. Das geforderte \"Tagfahrlicht\" hat schon jedes Auto in Form von Standlicht; ein weiteres Lampenpaar unterbringen zu wollen, ist m.E. zusätzlicher Ballast und vollkommen unnötig. Einen Grund, warum am Tag keine Rücklichter die Aufmerksamkeit auf vorausfahrende Fahrzeuge lenken sollen, sehe ich nicht. Entweder die Halbleiter- und/oder Lampenbauer haben wieder eine gut funktionierende Lobby; oder die Politiker, die jahrelang vehement für Abblendlicht am Tage argumentiert haben (und in dem Zusammenhang immer wieder betont haben, Standlichtfahrten seien doch verboooten), wollen mit einer Minimalmaßnahme um der Maßnahme willen ihr Gesicht wahren.

Natürlich bin ich in 15 Jahren auch öfters an Polizei vorbei, von Polizei überholt, in Verkehrskontrollen uvm. gekommen. Kein einziges Mal hat sich ein Polizist an meinem Standlicht gestört.

Gruß
Ralf

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